Veröffentlich am 25. Juli 2025

Silber, Bronze und ganz viel Herz – TSV Altenfurt bei den Special Olympics Erlangen 2025

Was für ein Erlebnis! Vom 14. bis 18. Juli 2025 fanden in Erlangen die Landesspiele der Special Olympics Bayern statt. Mit dabei war auch unser Schwimm-Team vom TSV Altenfurt – und das mit beeindruckendem Erfolg. Fünf Tage lang wurde geschwommen, angefeuert, gejubelt und manchmal auch ein bisschen mitgefiebert. Am Ende gingen unsere Athletinnen und Athleten mit gleich mehreren Medaillen und vielen unvergesslichen Erinnerungen nach Hause.

Begleitet wurde unser Team vom Bayerischen Rundfunk, der einen liebevoll gemachten Film über unsere Schwimmerinnen und Schwimmer gedreht hat. Die Reportage zeigt eindrucksvoll, wie besonders dieser Wettkampf war.
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👉 TSV Altenfurt bei den Special Olympics – BR-Kurzfilm ansehen

Ein Tag voller Gänsehaut

Die Wettkampftage begannen früh: Aufstehen, Tasche packen, letzte Nervosität bekämpfen. Im Schwimmbad angekommen, war die Stimmung kaum in Worte zu fassen. Überall strahlende Gesichter, klatschende Hände, lautstarke Anfeuerungsrufe. Wer einmal bei so einem Event dabei war, weiß, dass hier mehr passiert als Sport. Hier geht es um Mut, Gemeinschaft, Stolz und Zusammenhalt.

Der Moment am Startblock, der Pfiff, der Sprung ins Wasser – und plötzlich zählt nur noch der eigene Rhythmus. Danach ist alles ein bisschen verschwommen. Aber wenn die Trainerin einen am Beckenrand abklatscht und das Publikum jubelt, weiß man: Das war richtig gut.

Unsere Staffel holt Bronze

Eines der Highlights war die 4×50 Meter Freistilstaffel. Das Team bestand aus Marvin Scheibler, Fenea Scharf, Andree John und Jacky Hombach. Sie lieferten sich ein spannendes Rennen und schlugen nach 3:45 Minuten als Dritte an. Bronze und pure Freude im ganzen Team!

Gemeinsam stark

Ob bei der gemeinsamen Anreise durch etliche Stausituationen, beim gemeinsamen Dehnen oder beim Anfeuern am Beckenrand, unser Team war in diesen Tagen mehr als nur eine Wettkampfgruppe. Man merkte: Da wächst etwas zusammen. Jeder war für den anderen da. Es wurde getröstet, gefeiert, gelacht und manchmal auch einfach still genossen, was man zusammen geschafft hatte.

Andree John – Silber, Bronze und persönliche Bestzeiten

Andree war in Topform. Im 25 Meter Schmetterling-Finale schlug er mit 30,86 Sekunden an und sicherte sich Silber. Über 50 Meter Freistil verbesserte er sich auf starke 1:00,73 Minuten – Bronze! Dazu kam noch seine tolle Leistung in der Staffel. Drei Starts, drei Erfolge. Mehr kann man sich kaum wünschen.

Fenea Scharf – zuverlässig und stark

Fenea zeigte über 25 Meter Rücken eine richtig starke Leistung. Mit 35,79 Sekunden schwamm sie auf den zweiten Platz. Auch in der Staffel war sie ein wichtiger Teil des Teams. Ihre ruhige Art am Start und ihr Kampfgeist im Wasser machten sie zu einer echten Stütze.

Marvin Scheibler – schnell, konzentriert, dreifach erfolgreich

Marvin überzeugte mit Silber über 25 Meter Freistil in 21,43 Sekunden und ebenfalls Silber über 50 Meter Rücken in 57,88 Sekunden. Als Startschwimmer in der Staffel trug er außerdem entscheidend zur Bronzemedaille bei. Drei Rennen, drei starke Auftritte – Marvin war voll da, als es darauf ankam.

Viel Vorbereitung – und noch mehr Herz

Die Erfolge in Erlangen kamen nicht von ungefähr. Wochenlang haben sich unsere Schwimmerinnen und Schwimmer in den Trainingsgruppen auf die Landesspiele vorbereitet. Es wurde an der Technik gefeilt, an den Wenden gearbeitet und viele Starts geübt. Besonders wichtig war auch, den Ablauf eines großen Wettkampftages zu trainieren – denn für viele war es das erste Mal auf so großer Bühne.

Trainerin Doris Dimbat bereitete die Teilnehmenden mit viel Geduld, Einfühlungsvermögen und Struktur auf das Event vor. „Mir war wichtig, dass sich alle sicher fühlen – im Wasser, aber auch im Kopf. Wer weiß, was ihn erwartet, kann mit viel mehr Freude und Selbstvertrauen antreten“, erzählt sie. Dazu gehörte auch, Ängste ernst zu nehmen, Ruhe zu geben und immer wieder daran zu erinnern: Ihr seid gut. Und ihr schafft das.“

Dass am Ende so viele persönliche Bestzeiten geschwommen wurden und alle mit einem Lächeln aus dem Wasser kamen, zeigt, wie wertvoll diese Vorbereitung war – sportlich und menschlich.

Danke an unser Trainerteam

Hinter diesen Erfolgen steht ein starkes Team: Doris Dimbat, Ulrike Scharf und Robert Dimbat begleiteten unsere Schwimmerinnen und Schwimmer mit Herz, Geduld und ganz viel Engagement. Sie opferten Zeit, Energie und Nerven, um alles möglich zu machen – und das komplett ehrenamtlich. Ohne sie gäbe es keine Starts, keine Medaillen und keine dieser Erinnerungen. Dafür sagen wir: Danke!

„Ich bin so stolz auf meine Schwimmerinnen und Schwimmer – und unendlich dankbar für die Unterstützung. Es war ein unvergessliches Erlebnis.“
– Doris Dimbat, Trainerin TSV Altenfurt

Ein Film, der alles festhält

Der Bayerische Rundfunk hat das Team vor Ort begleitet und die schönsten, emotionalsten und stärksten Momente eingefangen. Wer den Film sieht, spürt sofort, warum Special Olympics so besonders sind.

🎬 Hier geht’s direkt zum Video:
👉 Special Olympics 2025 – TSV Altenfurt im BR-Film

Unser Fazit

Diese Landesspiele waren viel mehr als ein Schwimmwettkampf. Sie waren ein Ort für Begegnung, für echtes Miteinander, für starke Geschichten. Manche Medaille glänzt besonders schön. Aber am meisten bleibt das Gefühl zurück, Teil von etwas Besonderem gewesen zu sein.

Wir sind stolz auf unser Team. Und wir sagen Danke an alle, die dabei waren – im Wasser, am Beckenrand oder im Hintergrund.