Chronik der Ski- und Touristikabteilung

Über die Gründung der Ski- und Touristikabteilung des TSV Altenfurt gibt es keine genauen schriftlichen Aufzeichnungen. An ihrem 75. Geburtstag erzählte unsere leider schon verstorbene Else Heiden jedoch Folgendes:

Die Gründung:

Die Heidens waren im Winter 1957/58 mit einer kleinen Gruppe von Freunden zum Skifahren auf der Weltkugel (dies war ein kleiner Skihang in der Nähe der Raststätte Hienberg). Aus der Laune eines ereignisreichen Skitages heraus wurde spontan die Gründung einer Skiabteilung beschlossen. Gesagt – getan: Streng demokratisch wurde Günter Bartusch zum Vorsitzenden und Else Heiden zur Schriftführerin bestimmt => Die Skiabteilung war geboren.

Die Kelchsauer-Hütte:

Die erste Aufgabe unserer Gründermanschaft -die Suche nach einem geeigneten Skidomizil- wurde mit Erfolg bewältigt: Man wurde in Kelchsau Tirol fündig. Dort stand eine verfallene Almhütte, die ehemals als Schweinestall diente. Mit viel Einsatz und Fleiß wurde sie renoviert und ausgebaut. Somit entstand im Laufe der Jahre die schmucke Hütte, wie wir sie heute kennen und  lieben.

Der erste Skilift:

Da es zu jener Zeit in Kelchsau noch keine Liftanlage gab, wurde ein kleiner, von einem Wankelmotor angetriebener Skilift angeschafft und bei der Hütte aufgestellt. In diesen Anfangstagen des Skisports beim TSV Altenfurt  musste sich jeder Sportler seinen Bügel für DM 4,00 / Tag ausleihen und bei der Abfahrt mitführen. Es wurden Abfahrten mit klangvollen Namen wie: Lifthang, Kanonenrohr, Almabfahrt, Quellabfahrt und Zielblickschnelle angelegt.

Die Vereinsmeisterschaft:

Höhepunkt jeder Saison war damals, wie auch heute, die Alpine Vereinsmeisterschaft, die beim ersten Mal im Montafon stattfand. Bedingt durch die Hütte wurde sie dann nach Kelchsau verlegt, wo sie bis heute stattfindet. Man kann mit Stolz behaupten, dass einige Altenfurter den alpinen Skilauf in Kelchsau erst richtig salonfähig gemacht haben.

 

Es gäbe noch viel zu erzählen, was seit den Gründertagen passierte. Viel interessanter ist es jedoch, solche Geschichten im Kreise der Sportkameraden selbst zu erleben. Ihr seid dazu herzlich eingeladen.