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Vereinsrangliste 2012 
Stand: 21.1.2012

  
 RangName  Ergebnis Punkte 
 1 Yvonne Grünewald (-48) 1. Platz Oberfrankencup in Hof35
 1 Tamara Ficht (-52) 1. Platz Oberfrankencup in Hof35
 1 Tamara Biedermann (-57) 1. Platz Oberfrankencup in Hof35
 4 Christin Schroll (-40) 5. Platz Oberfrankencup in Hof14
 5 Selina Scholz (-44)  9. Platz Oberfrankencup in Hof7
 5 Antonia Biedermann (-33) 9. Platz Oberfrankencup in Hof7

Berichte 2012:
1. Platz in der Mannschaftswertung für die Altenfurterinnen
1. Platz in der Mannschaftswertung für die Altenfurterinnen

Gelungener Jahresbeginn beim Oberfranken-Cup in Hof

Sechs Altenfurterinnen starteten beim äußerst gut besetzten Sichtungsturnier des Bayerischen Judo-Verbandes. Nicht nur die bayerische Konkurrenz, sondern auch Vereine und Auswahlmannschaften aus dem benachbarten Thüringen und Sachsen kämpften um die Medaillen. Um so erfreulicher, dass die Altenfurterinnen mit 3 Titeln und einmal Platz 5 die Mannschaftswertung gewannen.

Die beiden Jahrgangsjüngsten Antonia Biedermann und Selina Scholz mussten sich mit starker Konkurrenz in den Gewichtsklassen -33 bzw. -44 auseinandersetzen. Antonia unterlag gegen zwei Kämpferinnen des Sportgymnasiums Jena. Selina wurde im ersten Kampf ausgekontert, konnte in der zweiten Begegnung zwar besser gegenhalten, aber noch keinen Sieg einfahren. Somit sammelten beide erste Wettkampferfahrung in der höheren Altersklasse.

Christin Schroll startete erstmals in der 40-Kilo-Kategorie und traf nach einem Freilos gleich auf die bayerische Mitfavoritin aus Münchberg, der sie kräftemässig unterlag. In der Trostrunde konnte sie einen schönen Haltegriff herausarbeiten, doch im dritten Kampf ließ sie sich im Bodenkampf überrollen und landete selbst im Haltegriff. Somit Platz 5 für Christin in der neuen Gewichtsklasse.

In der Klasse -52kg tummelten sich lediglich 4, doch dafür sehr Kampf erfahrene Mädchen. In der ersten Begegnung unterlag Tamara Ficht knapp mit Yuko, doch die beiden anderen Kämpf konnte sie mit Kontertechnik und Haltegriff deutlich für sich entscheiden. Dadurch, dass in diesem ausgeglichenen Feld jede Kämpferin mindestens einmal unterlag, wies Tamara die beste Unterbewertung auf und konnte die Goldmedaille in Empfang nehmen.

Auch Yvonne Grünewald hatte eine Niederlage zu verzeichnen und wurde dennoch Erste: nach einem souveränen Auftaktsieg missglückte ihr Konterversuch gegen eine Kämpferin aus Plauen. Da alle Kämpferinnen in diesem Pool punktgleich waren, wurden die Kämpfe wiederholt und Yvonne siegte diesmal deutlich gegen beide Kontrahentinnen. Auch das Halbfinale gewann sie mit Haltegriff, so dass ihr im Finale zum dritten Mal an diesem Tage die Gegnerin aus Plauen gegenüberstand. Mit einem schönen Uchi Mata holte sie sich Platz 1, den sie sich mit insgesamt 6 Kämpfen wohl verdient hatte.

Überraschungssiegerin wurde Tamara Biedermann, die zwar bereits dem Endjahrgang angehört, jedoch noch nicht viel Wettkampfpraxis aufzuweisen hat. Weil nur zwei Starterinnen in der 57-Kilo-Klasse waren, musste sie lange Zeit warten und hatte die Ehre, gleich im Finalblock antreten zu dürfen. Gegen die Weidener Kontrahentin machte sie zunächst gute Wurfansätze, bevor sie nach einer brenzligen Situation einen tollen Fußwurf anbrachte und einen bombenfesten Haltegriff nachfolgen lies. Mit dem ersten Platz ein toller Einstieg für beim TSV Altenfurt!

Die Erlangener Trainingskameradin Carolin Franke, welche die Altenfurter Mannschaft verstärken wird, landete in der starken Gewichtklasse -33kg auf einem tollen zweiten Platz.

E.G.



 

 

Vereinsrangliste 2011 
Stand: 11.12.2011 

 
 RangName Punkte 
 1Desiree Redel (-48, -52) 316
 2 Yvonne Grünewald (-44, -48)299
 3 Christin Schroll (-33, -36)262
 4  Tamara Ficht (-52)216
 5 Celina Hoffmann (-48, -52)60
 6Lena Scheibner (-44, -48, -52) 23
 7 Tanja Weigel (-36, -40)13
 8 Sarah Thiele (-36, -40)11
 9 Simge Yilmaz (-28)
 9

Berichte 2011:
Beim gut besetzten Zwing Cup (Landau/Pfalz) erkämpfte Yvonne Silber und Christin Bronze. Beide steuerten somit zahlreiche Punkte zum Tagessieg des TSV Altenfurt (63 Punkte) vor dem VfL Sindelfingen (61 Punkte) bei.

100% erfolgreich: die bayerischen Vizemeisterinnen Yvonne + Desiree mit der Drittplatzierten Christin Schroll
100% erfolgreich: die bayerischen Vizemeisterinnen Yvonne + Desiree mit der Drittplatzierten Christin Schroll

Bayerische EM der FU14 am 8.10.2011 in Landshut:
Bei den bayerischen Meisterschaften der FU14 räumte das Altenfurter Mädchentrio gewaltig ab: zweimal Silber durch Desiree Redel und Yvonne Grünewald sowie Bronze durch Christin Schroll. Nachdem Tamara Ficht verletzungsbedingt nicht bei den Landestitelkämpfen antreten konnte, schrumpfte das Quartett auf drei Kämpferinnen, von denen jede mit einer Medaille aus Landshut heimkehrte.
Als erste durfte Yvonne Grünewald (-44kg) auf die Matte. Mit drei Blitzsiegen zog sie ins Finale ein: zunächst beförderte sie J. Lebsanft auf den Rücken, anschließend nagelte sie die Abensbergerin Bruckmaier im Haltegriff fest bevor sie B. Bindl mit einem konsequenten Armhebel zur Aufgabe zwang. Damit stand sie im Endkampf der Großhadernerin Freytag gegenüber. Hier zeigt sie als jüngere etwas zuviel Respekt und wurde auf den zweiten Rang verwiesen. Trotzdem konnte sie sich nach Platz 5 in Vorjahr nun über Silber freuen.
Desiree Redel trat als Jahrgangsälteste als eine Mitfavoritin in der 52-Kilo-Klasse an. Sie wurden den Erwartungen gerecht und marschierte mit einem Innenschenkelwurf und zwei ungefährdeten Siegen ins Finale. Hier kam es zum erneuten Aufeinandertreffen gegen die Aschaffenburgerin Ostheimer. Beide Kämpferinnen kannten sich so gut, dass keine gelungenen Wurfaktionen zu verzeichnen waren. Durch zwei knappe Bestrafungen gegen Desiree wurde der Kampf entschieden. Nach Platz 5 im Vorjahr wurde Desiree mit Silber dekoriert.
In ihrem ersten U14-Jahr trat Christin Schroll in der stark besetzten 36-Kilo-Kategorie an. Den anfänglichen Rückstand konnte sie mit zwei Hüftwürfen aufholen, bevor sie in der nächsten Runde durch einen Haltegriff in die Trostrunde geschickt wurde. Dort siegte sie zunächst zwei Mal und hatte damit die Qualifikation jedoch noch keine Medaille in der Tasche. Gegen die Süderste ging sie mit Wazari und Yuko in Führung, musste jedoch die gleichen Wertungen abgeben. In diesem spannenden Kampf setzte sie alles auf eine Karte, konterte die Gegnerin aus und wurde mit Bronze belohnt.
Somit konnten sich alle Altenfurterinnen eine bayerische Medaille sichern und dürfen in 2 Wochen bei der höchsten Meisterschaft, der Süddeutschen in Pforzheim antreten.




 

Nordbayerische EM in Hof: Alle 4 Altenfurterinnen konnten sich mühelos auf die Bayerischen Titalkämpfe qualifizieren:
Tamara Ficht beförderte nach einem Freilos mit einem Hüftwurf die erste Gegnerin auf die Matte. Im Halbfinale machte sie gegen die Favoritin einen Klassekampf, musste aber dennoch in die Trostrunde. Um Platz 3 konnte sie ihren Hüftwurf nicht durchbringen, wurde ausgekontert und auf den madaillenlosen 5. Platz verwiesen.
In der gleichen Kategorie marschierte Desiree Redel unangefochten ins Finale. Hier kam es zum erneuten Aufeinandertreffen mit der Aschaffenburgerin Melissa Ostheimer. Keiner Kämpferin gelang eine Wertung, so dass sich die Kampfrichter nach 4 1/2 Minuten für die aktivere Unterfränkin entschieden.
Christin Schroll fackelte in ihren Hauptrundenkämpfen nicht lange und kämpfte sich mit Wurf und Haltegriff ins Finale. Hier war sie der älteren Gegnerin zwar kräftemäßig unterlegen, kämpfte jedoch unerschrocken fast über die ganze Kampfzeit und wurde für ihren couragierten Auftritt mit Silber belohnt.
Auch Yvonne Grünewald hatte zunächst ein Freilos, bevor sie auf die starke Bindl traf. Mit einem blitzschnellen Uchi Mata sparte sie Kraft und zog ins Halbfinale ein. Hier ging sie mit Wazari für einen Haltegriff in Führung bevor sie mit einer Einhängetechnik den vorzeitigen Sieg holte. Im Finale revanchierte sie sich für die Niederlage bei der Mittelfränkischen, indem sie in der letzten Minute mit einer Innensichel punktete und verdient Nordbayerische Meisterin wurde.

 

Die Judowelt steht Kopf: 1. Platz für Yvonne, 2. Plätze für Christin und Desiree, 5. Platz für Tamara
Die Judowelt steht Kopf: 1. Platz für Yvonne, 2. Plätze für Christin und Desiree, 5. Platz für Tamara
Mittelfränkische EM der FU14 2011 in Dinkelsbühl
Mittelfränkische EM der FU14 2011 in Dinkelsbühl
Bei den diesjährigen Einzelmeisterschaften der FU14 traten zwar nur 3 Altenfurterinnen an, doch die Drei holten mit 2x Gold und 1x Silber fast das Optimum. Tamara Ficht holte sich mit 4 Siegen Gold in der Klasse -52kg. Christin Schroll wurde mit 3 Siegen ebenfalls Erste (-36kg). Yvonne Grünewald holten in der erfreulich gut besetzten Klasse -44kg die Silbermedaille.

Hattrick geschafft: Altenfurterinnen holen den dritten Bayerischen Mannschaftstitel

Die Kampfgemeinschaft des TSV Altenfurt und SV Neuhaus war als Titelverteidiger angetreten und setzte auf die erfolgreiche Strategie des Vorjahres, ein gemeinsames Team zu bilden. Die anderen Mannschaften dagegen verstärkten sich mit bis zu 3 Fremdstarterinnen, konnten allerdings den Sieg der starken Trainingsgemeinschaft nicht verhindern.
Nach einem Freilos wurde der TV Elsenfeld mit einem schnellen 6:2 abgefertigt. Damit waren die Mädels bereits im Halbfinale gegen die DJK Aschaffenburg. Katharina Bösel legte einen Punkt vor und Christin Schroll ging sofort mit Yuko in Führung, konnte jedoch in der schwereren Gewichtsklasse einen Armhebel nicht verhindern. Anschließend holten Michaela Raps und Yvonne Grünewald zwei weitere Punkte. Desiree Redel wurde von einer Linkstechnik der starken Kaderkämpferin überrumpelt und musste den Punkt zum 3:2-Zwischenstand abgeben. Auch Tamara Ficht geriet in Rückstand, wechselte dann jedoch die Auslage und siegte mit vollem Punkt. Als dann noch Ann-Kathrin Märtin und Ina Bauernfeind ihre Kämpfe gewannen, zogen die Mittelfranken mit 6:2 ins Finale gegen den ausrichtenden 1. JC Münchberg ein.
In eigener Halle wollten sich die Oberfranken für die Finalniederlage bei den Nordbayerischen revancieren und hatten sich personell dafür verstärkt.
Katharina Bösel musste diesmal eine YukoWertung gegen Jessica Keil abgeben, aber Isabell Pasquarelli holte mit einem kampflosen Sieg das 1:1. In einem ausgeglichenen Kampf holte sich Michaela Raps kurz vor Kampfende eine mittlere Wertung und erhöhte auf 2:1. Yvonne Grünewald schaffte ein wichtiges Unentschieden gegen die Bayerische Meisterin des Vorjahres. Nur 20 Sekunden fehlten Desiree Redel für die gleiche Leistung. Nach einem taktisch klug geführten Kampf und starken Bodenkampfaktionen wurde sie am Mattenrand kurz vor Ablauf der Kampfzeit geworfen, wodurch die Oberfranken auf 2:2 herankamen. Die anschließende knappe Niederlage von Ann-Kathrin Märtin brachte wichtige Unterbewertungspunkte und wurde bereits wie ein Sieg gefeiert. Somit musste Ina Bauernfeind unbedingt gewinnen und sie hielt dem Druck stand. Zwar geriet sie durch eine unübersichtliche Konteraktion zunächst in Rückstand, doch mit einem bombenfesten Haltegriff sicherte sie den Mittelfranken den bayerischen Meistertitel.

Nachdem bereits 2010 die Kampfgemeinschaft Altenfurt/Neuhaus und 2009 der TSV Altenfurt Bayerischer Meister waren, konnte die junge Mannschaft bereits den dritten Titel in Folge erkämpfen. Einer Medaille bei den Süddeutschen Meisterschaften in der kommenden Woche wäre der gelungene Abschluss der Mannschaftssaison.

Die bayerischen Meisterinnen:
Katharina Bösel, Christin Schroll, Isabell Pasquarelli, Desiree Redel (je 1 Sieg), Ina Bauernfeind und Michalea Raps (je 3), Yvonne Grünewald (2 Siege, 1 Remis). Tamara Ficht (1 Sieg, 1 Remis)


Nordbayerische Mannschaftsmeisterschaft der FU14
Insgesamt 12 Jungen- und 8 Mädchenteams kämpften im unterfränkischen Lohr am Main um den Titel des Nordbayerischen Meisters. Nachdem das Wiegen nur auf einer einzigen Waage durchgeführt wurde, begann das Turnier mit etwas Verspätung, doch die Mädels ließen sich nicht aus der Ruhe bringen und landeten einen blitzsauberen 8:0-Sieg gegen das Judoteam Ansbach. Auch die Elsenfelder Mädels wurden mit einem 7:1-Sieg überrumpelt. Erst in der dritten Begegnung gegen Kümmersbruck wurden die Mittelfranken etwas mehr gefordert, doch der ungefährtdete 5:2-Sieg trug zum souveränen Gruppensieg und Einzug ins Halbfinale bei.
Katharina Bösel holte den ersten Punkt, doch Christin Schroll unterlag in der Klasse -36kg. Michaela Raps machte einen tollen Kampf, musste jedoch kurz vor Kampfende ein Yuko abgeben, das nicht mehr aufzuholen war. Yvonne Grünewald siegte kampflos (die Gegnerin trat wegen Schulterbeschwerden nicht mehr an), so dass der Zwischenstand 2:2 lautete. Desiree Redel holte ein wichtiges Unentschieden, doch Celina Hoffmann musste ihren Punkt nach hoher Führung abgeben. Doch nachdem Tamara Ficht ihre Gegnerin kurz vor Kampfende festhalten konnte und Ina Bauernfeind einen weiteren Punkt holen konnte, zogen die Mittelfranken mit 4:3 ins Finale ein.
Hier konnte Katharina Bösel erstmals gegen ihre Münchberger Kontrahentin gewinnen. Christin Schroll punktete kampflos und Michaela Raps konnte den Yuko-Rückstand kurz vor dem Schlussgong mit einem Haltegriff wettmachen. Nachdem Yvonne Grünewald ein Unentschieden holte, war der Zwischenstand 3:0. Jetzt wurde es jedoch noch einmal spannend, denn Desiree Redel hatte sich mit Kaderkämpferin Jasmin Pfaffenberger auseinander zu setzten und unterlag mit Yuko. Celina Hoffmann dominierte optisch den Kampf, musste jedoch ein Yuko abgeben. Mit großem kämpferischen Einsatz holte sie den Ausgleich, so dass der kampf mit einem gerechten Remis endete. Tamara Ficht landete in der höheren Gewichtsklasse in einem Haltegriff und es lag an Ina Bauernfeind, mit einem Haltegriff den 4:2-Sieg zu sichern.
Nach den Osterferien kämpft die junge Mannschaft dann auf der bayerischen Meisterschaft, bei der sich die ersten 4 zur Süddeutschen qualifizieren.

In der Mannschaft kämpften:

-33/36: Katharina Bösel, Neuhaus, 5 Siege / 0 Unentschieden / 0 Niederlagen
-33: Isabell Pasquarelli, Neuhaus, 1/0/0
-36: Christin Schroll, Altenfurt, 3 / 0 /1
-40: Michaela Raps, Neuhaus, 3 / 0 / 2
-44: Yvonne Grünewald, Altenfurt, 4 / 1 / 0
-48: Desiree Redel, Altenfurt, 2 / 2/ 1
-52: Celina Hoffmann, Altenfurt: 2 / 1 / 1
-52/57: Tamara Ficht, Altenfurt, 3 / 0 / 1
-57: Ann-Kathrin Märtin, Neuhaus, 0 / 0 / 2
+57: Ina Bauernfeind, Neuhaus, 5 / 0 / 0


 

Bei den Mittelfränkischen Mannschaftsmeisterschaften starteten die Altenfurter Judo-Mädels in einer Kampfgemeinschaft mit dem SV Neuhaus und holten sich mit 2 Siegen den Siegerpokal.
Nur 3 Mädchenmannschaften waren am Start, so dass die Meisterschaft zügig ausgekämpft wurde. In der ersten Begegnung siegte zunächst Katharina Bösel mit Haltegriff, bevor Christin Schroll mannschaftsdienlich eine Gewichtsklasse höher eingesetzt wurde. Respektlos warf sie die schwerere Gegnerin mit einem sauberen O Goshi und holte den nächsten Punkt. Michalea Raps erhöhte auf 3:0 bevor Yvonne Grünewald wegen einer Verletzung kampflos den Punkt abgeben musste. Anschließend wurde Lena Scheibner, die Jahrgangsjüngste, von einer Außensichel überrascht, doch Tamara Ficht und Ann-Katrin Märtin holten kampflose Siege. Nachdem Ina Bauernfeind ihre Gegnerin festhielt, lautete der Endstand 6:2 für die KG Altenfurt/Neuhaus.
In der nächsten Kampf wartete das Judoteam Ansbach und Katharina Bösel siegte auch hier mit Haltegriff. Isabell Pasquarelli kam mit der fast einen Kopf größeren Gegnerin nicht zurecht und unterlag mit Hüftwürfen. Michaela Raps stellte die Führung wieder her, doch Yvonne Grünewald musste wieder kampflos passen. Danach punkten Desiree Redel mit Haltegriff, Celina Hoffmann mit Wurf und Haltetechnik. Tamara Ficht wurde aus taktischen Gründen eine Gewichtsklasse hochgestellt. Die Rechnung ging auf, denn sie konnte ein gutes Unentschieden holen. Ina Bauernfeind holte kampflos einen weiteren Punkt, so dass das Endresultat 5:2 lautete.
In der abschließenden Begegnung siegte Erlangen/Bubenreuth gegen Ansbach. Die Kampfgemeinschaft Altenfurt/Neuhaus fährt somit in 2 Wochen als Mittelfrankenmeister zur Nordbayerischen, wo bereits die ersten „dicken“ Brocken auf die junge Mannschaft warten.

Im Team kämpften
Katharina Bösel (-33), Isabell Pasquarelli (-36), Michaela Raps (-40), Ann-Katrin Märtin (-57) und Ina Bauernfeind (+57) aus Neuhaus
Und
Christin Schroll (-33), Yvonne Grünewald (-44), Lena Scheibner (-48), Desiree Redel (-48), Celina Hoffmann (-52) und Tamara Ficht (-52) aus Altenfurt


 

oben: Desiree, Ina, Ann-Katrin und Lena; mitte: Celina, Isabell, Christin, Tamara, Katharina; unten: Michaela, Yvonne
oben: Desiree, Ina, Ann-Katrin und Lena; mitte: Celina, Isabell, Christin, Tamara, Katharina; unten: Michaela, Yvonne

Oberfrankencup 2011 in Hof

Bei den Mädchen kämpft Christin Scholl (-33kg) erstmal in der U14: nach einem Yuko-Sieg unterliegt sie zwei erfahreneren Kaderkämpferinnen und wird in ihrem ersten U14-Turnier bereits Dritte.

Tamara Ficht verliert im ersten Kampf in der Hauptrunde egtwas unglücklich, landet dann jedoch einen schönen Trostrundensieg. Nach einer Haltegriff-Niederlage wird sie Fünfte.

Yvonne Grünewald (-44kg) muss verliert den ersten Kampf zwar gegen die spätere Siegerin, kämpft sich jedoch toll durch die Trostrunde: mit 4 Siegen (darunter 2 perfekte Schulterwürfe) holt sie sich die Bronzemedaille.

In der 48-Kilo-Klasse kämpfen gleich 2 Altenfurterinnen: Celina Hoffmann gewinnt zunächst, wird dann jedoch in die Trostrunde geschickt. Hier siegt sich mit einem konsequenten Sankaku. Nach der anschließenden Niederlage landet sie auf Platz 7 in einer starken Gewichtsklasse.

Desiree Redel durfte sich zum Auftakt über ein Freilos freuen, und kämpfte sich dann mit 2 Siegen ins Finale. Hier wurde sie von der Favoritin überrascht, konnte sich dennoch über Silber freuen.


 

 Vereinsrangliste 2010
(Endstand: am 28.11.2010)

 

Platz

Name Punkte 

 1

 Verena Geppert (-44)

467

 2 Sarah Grünewald (-44, 48)461
 3 Paula Holzmann (-63)340
 4 Desiree Redel (-44, -48)338
 5 Leni Schmidt (-63)327
 6 Yvonne Grünewald (-40)256
 7  Helena Althammer (-48) 230
 8 Celina Hoffmann (-40, -44)160
 9  Ficht Tamara (-52, -48)151
 10 Isabelle Langhammer (-33) 68
 11 Sabrina Schmidt (-40)55
 12Tanja Weigel (-33)

45


Berichte und Fotos 2010:

 

Erfolgreicher Saisonabschluss der Altenfurter Judo-Mädels: Die FU14-Kämpferinnen holten auf der Süddeutschen Meisterschaft einen kompletten Medaillensatz. Sarah Grünewald holte sich souverän die Goldmedaille, Verena Geppert Silber und Leni Schmidt Bronze. Auch die Platzierten Paula Holzmann (5.), Yvonne Grünewald (7.) und Desiree Redel als 9. konnten sich weit nach vorne kämpfen.
Die Jahrgangsjüngste Yvonne Grünewald konnte nach einem Freilos und einer Niederlage in der Trostrunde groß auftrumpfen. Mit einer schönen Kombination siegte sie gegen die Bayern-Dritte. Leider wurde im nächsten Kampf ihre große Chance von einem Sanitäter zunichte gemacht, der sie wegen Nasenbluten aus dem Kampf nahm. Nach kurzer Zeit stoppte die Blutung bereits, doch da war sie bereits auf Platz 7 verwiesen!
Desiree Redel gestaltete ihren Auftaktkampf gegen die spätere Siegerin sehr offen und unterlag erst kurz vor Ende durch eine Fußtechnik. In der Trostrunde siegte sie kampflos, da sich die Münchnerin zuvor verletzt hatte. Dann stand sie einer bayerischen Kontrahentin gegenüber, der sie vor einer Woche im Haltegriff unterlegen war. Diesmal hatte Desiree im Bodenkampf die stärkeren Aktionen, aus denen sich die Lenggrieserin jedoch immer knapp herauswinden konnte. 11 Sekunden vor dem Ende der Verlängerung unterlag sie durch eine kleine Unachtsamkeit. Eine starke Leistung, die mit dem 9. Platz nicht annähernd gewürdigt wurde.
Besser lief es für Verena Geppert, die trotz Muskelzerrung drei Siege einfuhr und ins Finale marschierte. Im ersten Kampf hielt sie eine Württembergerin fest, in Runde zwei warf sich die bayerische Kontrahentin durch eine Nackenrolle selbst aus dem Kampf. Im Halbfinale landete Verena einen schnellen Armhebelsieg. Erst im Finale wurde sie dann von einer unbekannten und sehr unorthodox kämpfenden Badenerin überrascht und auf Platz 2 verwiesen. Trotzdem ein toller Saisonabschluss, nachdem ihr Start bei diesen Süddeutschen verletzungsbedingt auf Messers Schneide stand.
In der 63-Kilo-Klasse landete Paula Holzmann zunächst einen perfekten Innenschenkelwurf und zog anschließend mit einer Innensichel souverän ins Halbfinale ein. Hier unterlag sie der bayerischen Vizemeisterin und musste in den Kampf um Platz 3. Dummerweise hatte Vereinskollegin Leni Schmidt in ihrer zweiten Begegnung gepatzt und musste sich durch die Trostrunde vor kämpfen. Das tat sie dann zwar gewohnt sicher, doch im Medaillenkampf trafen beide Altenfurterinnen aufeinander. Leni siegt mit Haltgriff, so dass für Paula nur der undankbare 5. Platz blieb.
In der 48-Kilo-Klasse musste Helena Althammer ihren schwer erkämpften Startplatz bereits im Vorfeld abtreten, so dass Sarah Grünewald diesmal die Altenfurter Farben alleine vertrat. Im Auftaktkampf hebelte sie die Badische Meisterin gekonnt ab bevor sie im zweiten Kampf ihren Innenschenkelwurf Sieg bringend anbringen konnte. Im Halbfinale revancierte sie sich dann überzeugend für die Niederlage von den Bayerischen Meisterschaften und warf mit Kontertechnik und Innensichel. Im Finale setzte sie ihre Nordbayerische Kontrahentin fortwährend unter Druck und konnte im Bodenkampf zunächst eine kleine Wertung für Haltgriff einfahren. Gleich darauf gelang ihr ein weiterer, diesmal bombenfester Haltegriff. Mit 4 vorzeitigen Siegen wurde sie somit ganz überzeugend Süddeutsche Meisterin.
Beim Saisonhöhepunkt zeigten sich alle Altenfurterinnen in Topform und konnten ihre Leistungen von der Bayerischen nochmals übertrumpfen. Mit den gezeigten kämpferischen Qualitäten werden sich die Jahrgangsältesten auch in der nächsten Altersklasse weit nach oben arbeiten, während Desiree Redel und Yvonne Grünewald noch 1 bzw. 2 Jahre in der U14 weiterkämpfen können.

Verena Geppert und Sarah Grünewald werden Nordbayerische Meisterinnen

Eine motivierte Truppe von 9 Altenfurterinnen kämpfte bei den Nordbayerischen Judo Einzelmeisterschaften der Mädchen unter 14 Jahren. Sieben von ihnen schafften die Qualifikation zur nächsthöheren Stufe, der Bayerischen. Mit den gezeigten technischen Fertigkeiten und der Ausbeute von je 2x Gold, Silber, Bronze sowie einem fünften Platz waren die Betreuerinnen Nicole Angermeier und Elli Grünewald hochzufrieden.

In der 63-Kilo-Klasse tummelte sich zahlreiche und hochwertige Konkurrenz, zu der auch die beiden Altenfurterinnen Leni Schmidt und Paula Holzmann zählten. Paula stand bereits mit einem Bein im Finale, wurde jedoch in der letzten Minute von Kaderkämpferin Lena Krause überrumpelt. Im anschließenden Kampf wurde sie dann von ihrer Dauerrivalin auf Platz 5 verwiesen, hat jedoch in 2 Wochen die Möglichkeit zur Revance. Clubkameradin Schmidt zog mit einem wunderschönen Uchimata und 2 weiteren souveränen Siegen ins Finale ein, wo sie mit Haltegriff unterlegen war.

Bei den beiden jüngsten Kämpferinnen musste Tamara Ficht in der 52-Kilo-Klasse trotz guter Wurfansätze zwei Niederlagen einstecken und schied aus. Besser lief es für Yvonne Grünewald (-40), die nach 2 Siegen erst im Halbfinale der Favoritin unterlag. Anschließend brachte sie ihre hohe Wertung geschickt über die Zeit und holte überraschend Bronze.

Bis 44 Kilo starteten gleich 3 Altenfurterinnen. Während Celina Hoffmann sich den starken Gegnerinnen beugen musste, kämpften sich Verena Geppert und Desiree Redel im Gleichschritt ins Finale. Hier sicherte sich Verena in der Golden Score-Verlängerung mit einer Kontertechnik den ersten Platz.

Helena Althammer (-48) bekam gleich zu Beginn eine Kaderkämpferin vorgesetzt, der sie trotz guter Gegenwehr unterlag. Den langen Weg durch die Trostrunde absolvierte sie erfolgreich und konnte sich die Bronzemedaille sichern. Sarah Grünewald (-48) musste im Halbfinale gegen eine unbequeme Gegnerin einen hohen Rückstand aufholten und siegte mit Armhebel. Im Finale brummte sie ihrer Gegnerin in der Verlängerung eine Strafe auf und holte sich Platz 1.

Somit fahren gleich 7 Altenfurterinnen nach Kitzingen, wo neben dem Bayerischen Titel auch die Fahrkarten für die Süddeutschen Meisterschaften vergeben werden.



Jubel auf der Mittelfränkischen (nur Tanja fehlt auf dem Bild)
Jubel auf der Mittelfränkischen (nur Tanja fehlt auf dem Bild)
Mittelfränkische Einzelmeisterschaft der FU14 am 25.9.2010 in Ansbach

Eine starke Truppe von 10 Altenfurterinnen trumpfte im insgesamt recht kleinen Teilnehmerfeld (<40) groß auf und sammelte 2x Gold, 5x Silber und 3x Bronze.

Bei den Leichtgewichten -33kg verlor Tanja Weigel zwar zweimal gegen die gleiche Gegnerin, konnte jedoch wichtige Wettkampfpraxis sammeln und wurde Zweite.
Yvonne Grünewald kämpfte in der 40-Kilo-Klasse und erreichte nach einem Sieg, einer Niederlage und einem Unentschieden den Entscheidungskampf um den Halbfinaleinzug. Hier setzte sie energisch einen Schulterwurf an, der ihr den Ippon-Sieg brachte. Somit war sie nach der anschließenden Niederlage Dritte.
Tamara Ficht kämpfte nach überstandener Verletzungspause angstfrei auf: nach 2 Niederlagen und 2 Siegen (davon ein wunderschöner Hüftwurf) holte sie ebenfalls Bronze.
In den schweren Gewichtsklassen war nur wenig, dafür aber hochwertige Konkurrenz. Paula Holzmann verlor zweimal gegen ihre frühere Angstgegnerin (die sie in den letzten Aufeinandertreffen jedoch besiegt hatte) und wurde Zweite. Leni Schmidt schrammte um 500gr an ihrer angestammten Gewichtsklasse vorbei und hatte somit das „Vergnügen“ sich mit einer echten Schwergewichtlerin auseinandersetzten zu können. Fast hätte es geklappt, denn nach einem Sieg führte sie im zweiten Kampf bis kurz vor Schluß, wurde dann jedoch geworfen. In der dritten kräftezehrenden Begegnung landete sie dann im Haltegriff und auf Platz 2.
In der 48-Kilo-Klasse, setzten sich Sarah Grünewald und Helena Althammer zumeist im Bodenkampf durch und trugen das „Finale“ unter sich aus. Durch einem Haltegriff wurde Sarah Erste und Helena Zweite.
Gleich 3 der 5 Kämpferinnen der 44-Kilo-Klasse kamen aus Altenfurt, und hier hatten die Altenfurterinnen nur untereinander hart zu kämpfen. Celina Hofmann siegte zweimal mit Ippon, war jedoch ihren Vereinskameradinnen Verena Geppert (mit Ippon) und Desiree Redel (mit Wazari) unterlegen. Verena und Desiree trennten sich Unentschieden, so dass die höhere Unterbewertung von Verena den Ausschlag zu ihren Gunsten gab: Gold an Verena und Silber für Desiree.
Bereits am kommenden Wochenende findet die Nordbayerische Meisterschaft statt, für die sich alle 10 gestarteten Altenfurterinnen qualifizieren konnten.

Übersicht (I=Sieg, 0=Niederlage, UE=Unentschieden):
-33kg: Tanja Weigel: 0 0, 2. Platz
-40kg: Yvonne Grünewald: 0 I UE I 0, 3. Platz
-44kg: Verena Geppert: I I I 0, 1. Platz
-44kg: Desiree Redel: I I I 0, 2. Platz
-44kg: Celina Hoffmann: I I 0 0, 3. Platz
-48 kg: Sarah Grünewald: I I I I, 1. Platz
-48kg: Helena Althammer: I I I 0, 2. Platz
-63kg: Paula Holzmann: 0 0, 2. Platz
+63kg: Leni Schmidt, I 0 0, 2. Platz


Obwohl in der Halle genügend Platz war, wurden anscheinend Judogi verwechselt.
Obwohl in der Halle genügend Platz war, wurden anscheinend Judogi verwechselt.

Wallburg Turnier in Eltmann
Insgesamt 5 Starterinnen traten bei sonnigen Temperaturen im unterfränkischen Eltmann an. Celina Hofmann musste wegen nur 400gr in die nächsthöhere Gewichtsklasse wechseln und traf dort auf körperlich überlegene Gegnerinnen. Zunächst unterlag sie gegen die spätere Zweitplatzierte aus München und anschließend gegen eine Hessin, so daß sie auf Platz 7 in der neuen Gewichtsklasse landete. Sarah Grünewald besiegte die Kämpferin aus Jahn-Nürnberg mit einem konseqeunt ausgeführten Sankaku-Gatame. Auch gegen die hessische Gegner führte sie bereits hoch mit Wazari und Yuko, geriet dann jedoch in einen Armhebel. Um Platz 3 warf sie dann einen Bilderbuch-Uchi-Mata und holte die Bronzemedaille. Yvonne Grünewald siegte zunächst mit Yuko, bevor sie gegen die Tunierfavoritin aus Neuhaus über die volle Kampfzeit gehen konnte und lediglich mit Wazari+Yuko unterlag. Mit einer Kontertechnik und anschließendem bombenfesten Haltegriff sicherte sie sich Platz 2.
Paula Holzmann sicherte sich mit 2 Ipponsiegen gegen dieselbe Gegnerin Platz 1. Zu Trainingszwecken kämpfte sie in einem Freudschaftskampf gegen eine Schwergewichtlerin, gegen die sie zu guten Ansätzen kam, aber nicht punkten konnte.
Desiree Redel startete mit einem Freilos in die stark besetzte 44-Kilo-Klasse, und stand nach einem Sieg im Halbfinale. Gegen die Blaugurträgerin wiederholte sie ihren Arbeitssieg von der Vorwoche und zog ins Finale ein. Dort wurde sie gleichermassen gefordert und musste wieder in der Golden-Score-Verlängerung, die wertungsfrei blieb. Da die Gegnerin ein Shido kassiert hatte, entschieden die Kampfrichter zugunsten von Desiree, die sich somit die Goldmedaille erkämpfte.


1. Platz Bayerische Meisterschaft: Altenfurt/Neuhaus I
1. Platz Bayerische Meisterschaft: Altenfurt/Neuhaus I
3. Platz Bayerische Meisterschaft: Altenfurt/Neuhaus II
3. Platz Bayerische Meisterschaft: Altenfurt/Neuhaus II

Die Mädchen des TSV Altenfurt bildeten in diesem Jahr eine Erfolg versprechende Kampfgemeinschaft mit den Trainingspartnerinnen aus Neuhaus. Während die erste Mannschaft dieser Fusion ihrer Favoritenrolle gerecht wurde und im Finale mit einem deutlichen 5:2-Sieg die Kampfgemeinschaft Großhadern/Lenggries bezwang, schaffte die zweite Mannschaft die eigentliche Überraschung: mit einem 5:3 gegen Großhadern/Lenggries II wurde die Bronzemedaille und Qualifikation zur Süddeutschen Meisterschaft erreicht.

 

Die erste Mannschaft setzte sich in der Vorrunde problemlos gegen Neuaubing/MTV München und den TSV Kronwinkl durch. Im Schnelldurchgang fertigten sie die Südbayern mit jeweils 8:0 ab. Im Halbfinale stand die SG Eltmann gegenüber, auch die konnten den Mittelfranken, die durchweg dem ältesten U14-Jahrgang angehören, nicht gefährlich werden. Lediglich ein Punkt musste zum 7:1-Finaleinzug abgegeben werden. Gegen den Mitkonkurrenten Großhadern/Lenggries I unterlag Helena Althammer eine Gewichtsklasse höher eingesetzt. Jana Bauernfeind und Tatjana Schauer siegten mit Ippon, bevor Sarah Grünewald in einem hochklassigen Kampf ein Unentschieden holte. Lisa Kretschmer holte den dritten Punkt. Verena Geppert musste einen hohen Rückstand hinnehmen, konnte jedoch kurz vor Kampfende mit einem Haltegriff den vorzeitigen Sieg sichern. Jana Böhmers unglückliche Niederlage fiel somit nicht mehr ins Gewicht und Schwester Janina holte sogar noch das 5:2. Somit konnte der Vorjahrestitel erfolgreich verteidigt werden und die Mädels fahren als Bayerischer Meister zur Süddeutschen.

 

Dass auch die zweite Mannschaft die Qualifikation zur höchsten Meisterschaft in dieser Alterklasse meistern könnte, daran hatten nur die kühnsten Optimisten geglaubt. Nach einem Freilos und einem Unterbewertungssieg (4:4 / 40:35) gegen die TV Kaufbeuren war Großhadern/Lenggries I noch zu stark für die Nachwuchskämpferinnen. Aber gegen die zweite Mannschaft von Großhadern/Lenggries gelang die Rehabilitation: Paula Holzmann machte die Niederlage von Ann-Katrin Märtin wieder wett. Nachdem Tamara Ficht unterlag und die 48-Kilo-Klasse kampflos abgegeben werden musste, lag man bereits 1:3 zurück. Doch Isabelle Langhammer und Desiree Redel glichen zum 3:3 aus. Celina Hoffmann legte mit einer blitzschnellen Rückwärtstechnik den Grundstein zum Erfolg und Michaela Raps holte mit einem Ipponwurf den 5:3-Sieg über die Südbayern.

 

Somit sind gleich 4 mittelfränkische Vereine auf der Süddeutschen vertreten, denn neben den Mädchen aus Neuhaus und Altenfurt schafften es auch die Jungen des TSV Altenfurt (3. Platz) und des TV Jahn-Nürnberg-Schweinau (2. Platz) in die Medaillenränge.

 

Team I: Lisa Kretschmer, Janina Böhmer, Jana Böhmer, Verena Geppert, Sarah Grünewald, Helena Althammer, Tatjana Schauer, Leni Schmidt

 

 

Gegen
Neuaubing/München

Gegen TSV Kronwinkel

Gegen SG Eltmann

 

Gegen Großhadern/Lenggries I

 

-52

Sarah Grünewald

10:0

Helena Althammer

10:0

Helena Althammer

10:0

Helena Althammer

0:10

+57

Leni Schmidt

10:0

Jana Bauernfeind

10:0

Leni Schmidt

10:0

Jana Bauernfeind

10:0

-57

Tatiana Schauer

10:0

Tatiana Schauer

10:0

Tatiana Schauer

0:10

Tatiana Schauer

10:0

-48

Helena Althammer

10:0

Sarah Grünewald

10:0

Sarah Grünewald

10:0

Sarah Grünewald

0:0

-33

Lisa Kretschmer

10:0

Lisa Kretschmer

10:0

Lisa Kretschmer

10:0

Lisa Kretschmer

10:0

-44

Verena Geppert

10:0

Verena Geppert

10:0

Verena Geppert

10:0

Verena Geppert

10:0

-40

Jana Böhmer

10:0

Jana Böhmer

10:0

Jana Böhmer

10:0

Jana Böhmer

0:10

-36

Janina Böhmer

10:0

Janina Böhmer

10:0

Janina Böhmer

10:0

Janina Böhmer

10:0

 

 

8:0 (80:0)

 

8:0 (80:0)

 

7:1 (70:10)

 

5:2
(50:20)

 

Team II: Isabelle Langhammer, Isabell Pasquarelli, Michaela Raps, Celina Hoffmann, Yvonne Grünewald, Desiree Redel, Tamara Ficht, Ann-Kathrin Märtin, Paula Holzmann, Ina Bauernfeind

 

 

TV Kaufbeuren

Großhaden/Lenggries I

Großhaden/Lenggries II

 

-52

Ann-Katrin Märtin

0:10

Tamara Ficht

0:10

Ann-Katrin Märtin

0:10

+57

Paula Holzmann

10:0

Ina Bauernfeind

0:0

Paula Holzmann

10:0

-57

Tamara Ficht

0:10

Ann-Katrin Märtin

0:10

Tamara Ficht

0:10

-48

Desiree Redel

10:0

Desiree Redel

0:10

---

0:10

-33

Isabell Pasquarelli

0:10

Isabelle Langhammer

10:0

Isabelle Langhammer

10:0

-44

Yvonne Grünewald

10:0

Celina Hoffmann

0:10

Desiree Redel

10:0

-40

Celina Hoffmann

0:5

Yvonne Grünewald

0:10

Celina Hoffmann

10:0

-36

Michaela Raps

10:0

Michaela Raps

10:0

Michaela Raps

10:0

 

 

4:4 (40:35)

 

2:5

(20:50)

 

5:3

(50:30)

 


 

 

Nordbayerischer Vizemeister 2010 in der FU14
Nordbayerischer Vizemeister 2010 in der FU14

Nordbayerische Mannschaftsmeisterschaft der FU14

Wie in den vergangenen Jahren kamen in ganz Nordbayern nur 7 Mannschaften zusammen, doch diesmal hatten die Altenfurterinnen das Losglück auf ihrer Seite und landeten im größeren und leichteren 4er Pool.

Die Mannschaft, eine gelungene Mischung aus erfahrenen und jüngeren Kämpferinnen, startete mit einem 5:3-Sieg gegen Kümmersbruck in das Turnier. Der nächste Gegner, JC Oberhaid, war durchweg mit jüngeren Kämpferinnen besetzt, so dass fast alle Altenfurterinnen sich durchsetzten konnten. Lediglich Tamara Ficht musste kurz vor Kampfende einen  Punkt abgeben. Im letzten Vorrundenkampf wartete die starke, aber nicht ganz vollständig besetzte Mannschaft aus Eltmann. Nachdem die jüngeren Kämpferinnen über sich hinaus wuchsen und die erfahrenen Kämpferinnen ihre starken Gegnerinnen bezwangen, endete die Begegnung 7:1 und man war im Halbfinale gegen den Dauerrivalen JC Obernburg.

Isabelle konterte ihre Gegnerin gekonnt aus und holte den ersten Punkt. Nachdem Michaela Raps unterlag, schaffte Yvonne ein wichtiges Unentschieden gegen die größere und ältere Gegnerin. Verena siegte mit Yuko und Wazari, bevor Sarah gegen Melissa Ostheimer auf die Matte musste, eine der wenigen Gegnerinnen gegen die sie in diesem Jahr verloren hatte. Diesmal ging Sarah hoch motiviert in den Kampf, übernahm von Anfang an die Initiative und konnte konsequent einen Streckhebel zum Erfolg bringen. Nachdem anschließend Helena und Tamara unterlagen, stand es 3:3 als Paula auf die Matte ging. Unter den frenetischen Anfeuerungsrufen sicherte sammelte sie mehrere Wertungen bevor sie die Gegnerin zum erlösenden 4:3 festhielt. Damit war das Optimum an diesem Tag erreicht, denn mit dem SV Neuhaus wartete im Finale der Partner, mit dem ab den kommenden Meisterschaften eine Erfolg versprechende Kampfgemeinschaft gebildet werden soll. Somit konnte auch nach 1:5 Finalniederlage gefeiert werden.

Besonders bemerkenswert ist diese Leistung unter dem Augenmerk, dass keine Fremdstarterin benötigt wurde (außer Michaela Raps aus Neuhaus, an die im Gegenzug die Altenfurterin Desiree Redel „ausgeliehen“ wurde). Dadurch dass alle Kämpferinnen sich mannschaftsdienlich in höheren Gewichtsklassen einsetzten ließen und furchtlos gegen schwere Gegnerinnen antraten, konnte ein so vollständiges und harmonierendes Team gebildet werden. Dies schafften nicht alle Mannschaften, zum Leidwesen von Leni und Paula, die jeweils nur einen „echten“ Kampf absolvieren durften und ansonsten kampflos gewannen.

Klasse

1. Kampf
Kümmers-bruck

2. Kampf Oberhaid

3. Kampf Eltmann

Halbfinale
Obernburg

Finale:
Neuhaus

-33 Isabelle

0:10

10:0

10:0

10:0

0:10

-36 Michaela (F)

10:0

10:0

7:0

0:10

0:10

-40 Yvonne

0:10

10:0

10:0

0:0

0:10

-44 Verena

10:0

10:0

7:0

10:0

0:0

-48 Sarah
-48 Helena

10:0


10:0

10:0

10:0


0:0

-52 Sarah
-52 Helena


5:0

10:0

 

10:0

 

0:10

10:0

-57 Tamara (-52 gewogen)

0:10

0:10

0:10

0:10

0:10

+57 Paula

+57 Leni

10:0

 

10:0

 

10:0

10:0

 

0:10

 

5:3

7:1

7:1

4:3

1:5
(2. Platz)

 

Außerdem kämpfte Desiree Redel im Team Neuhaus (1. Platz): 2 Siege/1 Niederlage/1 Remis

 

 



Oberfrankencup in Hof

 

Das erste Turnier des Jahres fand im oberfränkischen Hof statt. Da es sich um ein A-Turnier des BJV handelte, fuhren auch viele Südbayerische Teilnehmer gen Norden. So waren die Teilnehmerfelder sogar in den Randgewichtsklassen ordentlich besetzt und die Mädels konnten sich mit nahezu der gesamten bayerischen Konkurrenz messen. Ein Turnier dieser Größenordnung müsste allerdings auf mehr Matten ausgerichtet werden (die meisten Mädels hatten ihren ersten Kampf gegen 17.00 Uhr, 6 Stunden nach dem Wiegen!). Als wir die Halle kurz vor 20.00 Uhr verließen, war ein lang gezogener Wettkampftag vergangen!
In der stärksten Klasse bis 44 Kilo waren gleich 3 Altenfurterinnen vertreten. Desiree Redel verlor nach 2 ungefährdet heraus gekämpften Siegen im Viertelfinale und musste in die Trostrunde. Dort siegte sie mit Haltegriff bevor sie (wieder einmal) auf Vereinspartnerin Sarah Grünewald stieß. Desiree unterlag und blieb so auf einem – in dieser Klasse sehr beachtlichem - 7. Platz hängen. Sarah hatte ihren Auftaktkampf verschlafen und wurde von Kaderkämpferin Melissa Ostheimer in die Trostrunde geschickt. Hier siegte sie 5mal und holte sich noch die Bronzemedaille. Verena Geppert kämpfte außerordentlich kompromisslos und holte sich mit 4 Ipponsiegen die Goldmedaille. Sowohl im Halbfinale als auch im Finale nagelte sie die Kaderkämpferinnen Angelina Güther bzw. Melissa Ostheimer fest.
In der 40-Kilo-Klasse startete U14-Neuling Yvonne Grünewald mit einem Ipponwurf, unterlag dann jedoch gegen die Turnierzweite. In der Trostrunde geriet sie durch einen missglückten Konterversuch in Rückstand und konnte diesen knapp nicht mehr aufholen. Parallel kämpfte Sabrina Schmidt, die die erste Gegnerin mit Haltegriff bezwang, doch dann ebenfalls in die Trostrunde geschickt wurde. Hier führte sie mit Yuko gegen die Blaugurtträgerin und musste – wohl aus unangebrachtem Respekt – die Führung wenige Sekunden vor Kampfende abgeben. Beide landeten auf Platz 9, etwas mehr wäre durchaus noch drin gewesen.
Helena Althammer hatte sich mit 4 Gegnerinnen auseinander zu setzten. Gegen die Großhadernerin Loretta Schätz unterlag sie mit O Uchi Gari. Nach 2 Siegen und einer unglücklichen Niederlage, erreichte sie trotzdem die Silbermedaille, weil sie die beste Unterbewertung aufwies.
Auch in der 63-Kilo-Klasse waren immerhin 5 Kämpferinnen vertreten, 2 davon aus Altenfurt. Im Gleichschritt besiegten Paula Holzmann und Leni Schmidt die 3 anderen Gegnerinnen, bevor sie im „Finale“ aufeinander trafen. Hier lag Paula lange Zeit in Führung, doch Leni konnte den Kampf in der letzten Minute noch drehen und Gold gewinnen.
Durch diese Erfolge – und 2 Bronzemedaillen, die die MU14 mit Simon Will und Laurenz Pankratz beisteuerten – holte sich der TSV Altenfurt Platz 2 in der Gesamtwertung, hinter den TSV München-Großhadern und dem SV Neuhaus.

Ergebnisse:

-40kg: Yvonne Grünewald, I00, 9. Platz
-40kg: Sabrina Schmidt, I00, 9. Platz
-44kg: Verena Geppert, FIIII, 1. Platz
-44kg: Sarah Grünewald, 0IIIII, 3. Platz
-44kg: Desiree Redel, II0I0, 7. Platz
-48kg. Helena Althammer, 0I0I, 2. Platz
-63kg: Leni Schmidt, IIII, 1. Platz
-63kg: Paula Holzmann, III0, 2. Platz


 

 Vereinsrangliste 2009
(Endstand: am 6.12.09)

  

Platz

Name  Punkte 

 1

 Verena Geppert (-36/-40/-44) 

439

 2 Sarah Grünewald (-40, -44) 433
 3 Paula Holzmann (-57) 361
 4 Leni Schmidt (-52, -57, -63) 267
 5 Desireè Redel (-40, -44) 257
 6 Isabelle Langhammer (-30) 227
 7 Helena Althammer (-44, -48) 200
 8 Celina Hoffmann (-36,-40) 137
 9 Sabrina Schmidt (-36, -40) 136
 11 Tabea Zitzmann (-48) 100
 12 Nina Fries (-40)  

7


Berichte und Fotos 2009:

 

Süddeutsche Einzelmeisterschaft der FU14

Beim Saisonhöhepunkt in Grafenau schrammten drei Altenfurteinnen ganz knapp an einer Medaille vorbei. Sarah Grünewald, Verena Geppert und Leni Schmidt landeten nach überzeugenden Kämpfen jeweils auf Platz fünf. Paula Holzmann konnte sich nicht gegen die starke Konkurrenz durchsetzten, sammelte jedoch wichtige Wettkampferfahrung für die kommende Saison, in der alle Altenfurterinnen nochmals in der U14 startberechtigt sind.


Sarah Grünewald (40kg) schaltete in der ersten Runde gleich die Würrtembergische Vizemeisterin aus. Nachdem sie anschließend eine Badische Kontrahentin bezwang, stand sie bereits im Halbfinale. Im Stand konnte sie den Kampf dominieren, doch im Boden unterlag sie der körperlich stärkeren Gegnerin. Durch diese drei harten Kämpfe ausgelaugt, konnte sie der älteren Großhadenerin nicht viel entgegenhalten und wurde auf Platz 5 verwiesen.
In der 44-Kilo-Klasse musste Verena Geppert nach einem Sieg und einer Niederlage in die Trostrunde. Hier besiegte sie eine Blaugurtträgerin mit Ippon und kam dann zu ihrer Revance gegen Melissa Ostheimer. Bis kurz vor Schluß lag sie knapp zurück, wurde immer dominierender und konnte die Unterfränkin kurz vor Schluß in einem Haltegriff verpacken. Im letzten Kampf war ihr dann das Glück weniger hold, denn sie musste ihre Yuko-Führung noch abgeben und mit Platz 5 vorlieb nehmen.
Gleich 2 heiße Eisen waren bis 63 Kilo am Start. Paula Holzmann wurde in der ersten Begegnung gegen die spätere Vizemeisterin überrumpelt, konnte dann in der Trostrunde der späteren Drittplatzierten ein ausgeglichenes Duell liefern. Schade, dass keiner ihrer guten Ansätze zum Erfolg führte, denn sonst wäre ein Duell gegen die Vereinskameradin Leni Schmidt möglich gewesen. Leni siegte nach einem Freilos mit einer Kontertechnik und stand bereits im Halbfinale. Gegen die hochaufgewachsene Württembergerin unterlag sie im Haltegriff und musste in die Wiederholung des Bayerischen Endkampfes. Stark verbessert konnte sie der unangenehmen Linkskämpferin Paroli bieten, unterlag dann aber durch eine einzige Unachtsamkeit und wurde Fünfte.




Erfolgreich bei den bayerischen Meisterschaften 2009
Erfolgreich bei den bayerischen Meisterschaften 2009
Judoka Leni Schmidt wird Bayerische Vizemeisterin

Von den sechs gestarteten Altenfurterinnen qualifizieren sich bis auf Helena Althammer alle für die Süddeutsche Meisterschaft der FU14: Leni Schmidt wird zweite, Paula Holzmann dritte. Isabelle Langhammer, Sarah Grünewald und Verena Geppert dürfen als Fünftplatzierte ebenfalls bei der höchsten Meisterschaft in dieser Altersklasse teilnehmen.
Keinen Respekt in der höheren Gewichtsklasse zeigt Leni Schmidt bis 63 Kilo, nachdem sie eine Woche zuvor bereits auf der Nordbayerischen triumphiert hatte. Nach einem Freilos siegte sie bei der Bayerischen zweimal leicht mit Hüftwurf und Haltegriff. Damit stand sie schon im Finale, in dem sie nach langer Wartezeit nicht gegen die Blaugurtträgerin überraschen konnte. Trotzdem eine Riesenerfolg in der noch jungen Wettkampfkarriere.
Eine weitere Altenfurterin konnte in dieser Klasse die Bronzemedaille mit nach Hause nehmen: Paula Holzmann unterlag nur gegen die spätere Siegerin, setzte sich dann in der Trostrunde dreimal souverän durch und durfte ebenfalls aufs Siegerpodest.
Isabelle Langhammer (-30kg) war zwar nur einmal mit Armhebel siegreich, konnte sich aber dadurch bei den Leichtgewichten bis auf Platz 5 vorschieben.
In den vollbesetzten mittleren Gewichtsklassen mussten Sarah Grünewald (-40kg) und Verena Geppert (-44kg) dreimal siegen, um den 5. Platz zu erreichen. Ohne Sieg blieb lediglich Helena Althammer in der stark besetzten 48-Kilo-Klasse.
Während die erfahrenen Kämpferinnen sich auf der Süddeutschen mit stärkster Konkurrenz aus Baden, Würrtemberg und Bayern messen werden, wird Isabelle Langhammer in ihrem ersten Wettkampfjahr noch geschont. Gute Perspektiven für alle Altenfurterinnen, die auch nächstes Jahr noch geschlossen in der U14 kämpfen können.

Ergebnisse:
Isabelle Langhammer, -30, F0FI0, 5. Platz
Sarah Grünewald, -40, I0II0, 5. Platz
Verena Geppert, -44, I0II0, 5. Platz
Helena Althammer, -48, 00, TN
Leni Schmidt, -63, FII0, 2. Platz
Paula Holzmann, -63, 0FIII, 3. Platz


Nordbayerische Meisterschaft in Obernburg
Nordbayerische Meisterschaft in Obernburg
Nordbayerische EM der FU14 am 11.10.2009 in Obernburg

Sechs von 9 Altenfurterinnen qualifizieren sich auf die Bayerische Meisterschaft. Leni Schmidt wird Nordbayerische Meisterin. Platz 3 für Isabelle Langhammer, Sarah Grünewald und Verena Geppert, Platz 5 für Helena Althammer und Paula Holzmann.


Nachdem die Mittelfränkische Meisterin Tabea Zitzmann wegen Krankheit passen musste, fuhren „nur“ 9 Kämpferinnen ins weit entfernte Obernburg um sich die Qualifikation für die Bayerische zu sichern.
Für Leni Schmidt begann der Tag mit einer faustdicken Überraschung, denn die Waage blieb 500gr über den gewünschten 57kg stehen, so dass sie eine Klasse höher an den Start gehen musste. Unglücklicherweise standen sich dadurch gleich 2 Altenfurterinnen im ersten Kampf gegenüber: Paula Holzmann unterlag im vereinsinternen Duell und räumte dann in der Trostrunde ihre Angstgegnerin mit Kontern und Haltegriff aus dem Weg, bevor sie knapp gegen eine weitere mittelfränkische Gegnerin verlor. Mit Platz 5 ist sie aber dennoch für die Bayerische qualifiziert. Leni Schmidt kämpfte sich indessen mit einem weiteren Sieg ins Finale, wo sie mit einem Armhebel die Goldmedaille gewann.
Isabelle Lamghammer landete in letzter Sekunde einen Armhebelsieg, bevor sie im nächsten Kampf ihre Wazari-Führung noch abgeben musste. Trotzdem stand sie im Halbfinale, das sie gegen die spätere Siegerin verlor und somit auf Platz 3 verwiesen wurde.
Helena Althammer unterlag zwar in ihrem Auftaktkampf, besann sich jedoch in der Trostrunde auf ihre Bodenkampfstärke und siegte 3 mal mit verschiedenen Bodentechniken. Sie unterlag erst im letzten Gefecht, wodurch sie auf Platz 5 verwiesen wurde.
Die restlichen 4 Altenfurterinnen tummelten sich alle in der 40-Kilo-Klasse, in der mit 19 Kämpferinnen die meisten Mädels am Start waren. Desiree Redel stand nach einem Sieg und Yuko-Wertung schon fast im Viertelfinale, als ihre Gegnerin eine Unachtsamkeit ausnutze und Desiree in die Trostrunde schickte. Hier gewann sie mit Haltegriff, doch dann unterlag sie einer Blaugurtträgerin durch Strafen. Celina Hoffmann besiegte nach einem Freilos die Neumarkter Kämpferin mit Außensichel, wurde anschließend jedoch in die Trostrunde geschickt, wo sie gegen Desirees Gegnerin ebenfalls den kürzeren zog. Sabrina Schmidt stand nach einem Freilos und einem Sieg gegen Laura Hänig im Viertelfinale, verlor jedoch gegen Lisa Schrepfer. In der Trostrunde unterlag sie dann gegen Sarah Grünewald, die im Auftaktkampf der späteren Siegerin unterlegen war und sich mit 5 (!) weiteren Siegen die Bronzemedaille erkämpfte.
Verena Geppert stand nach Freilos und Haltegriff-Sieg im Halbfinale und lieferte der späteren Siegerin einen offenen Schlagabtausch: nach 3 Minuten war keine Wertung erzielt worden, so dass die Verlängerung entscheiden musste. Durch eine kleine Unachtsamkeit musste Verena ein Yuko abgeben, holte sich jedoch in überzeugender Manier die Bronzemedaille.

Mit 6 Kämpferinnen fahren die Altenfurterinnen also zur Bayerischen nach Mainburg, wo die Fahrkarten zur höchsten Meisterschaft in dieser Altersklasse, der Süddeutschen, vergeben werden. Vom jüngsten Jahrgang schaffte also nur Isabelle Langhammer den Sprung zur Bayerischen, während die Gegnerinnen in der überdurchschnittlich gut besetzten 40-Kilo-Klasse für Celina, Sabrina und Desiree noch zu stark waren.

Ergebnisse:

-30kg: Isabelle I00, 3. Platz
-40kg: Sarah F0IIIII, 3. Platz
-40kg: Sabrina FI00 (gegen Sarah), 9. Platz
-40kg: Celina FI00, 9. Platz
-40kg: Desiree I0I0, TN
-44kg: Verena FI0I, 3. Platz
-48kg: Helena 0III0, 5. Platz
-63kg: Leni FI(gegen Paula)II, 1. Platz
-63kg: Paula F0(gegen Leni) I0, 5. Platz


Domreiter Turnier in Bamberg am 27.9.2009
Für die FU13 war dies zwar kein bundesoffenes Sichtungs-Turnier wie für die parallel kämpfende FU16, trotzdem waren Kämpferinnen aus Niedersachen, Thüringen, Württemberg, Sachsen und Hessen am Start.

In der Klasse -40kg unterlag Sabrina Schmidt gegen eine Abensbergerin, konnte sich dann mit einem schnellen O Soto gari durchsetzten, bevor sie von einer Niedersächsin auf Platz 7 verwiesen wurde. Sarah Grünewald hatte sich zuvor gegen diese Kämpferin mit Yuko durchgesetzt und marschierte mit zwei weiteren schönen Uchi Mata Siegen (gegen eine Hessin und einer Württembergerin) ins Finale. Nach langer Wartezeit unterlag sie mit Ko uchi Maki Komi, durfte sich aber gebührend über die Silbermedaille freuen.

In der Klasse -44kg startete Desireè Redel mit einer knappen Niederlage gegen eine hessische Kämpferin. In der Trostrunde setzte sie sich im Golden Score mit O Soto gari durch. Um Platz 3 führte sie bereits mit einem "Fast-Ippon" für einen Fußfeger, wurde danach noch ausgekontert und landete somit unglücklich auf Platz 5. Verena Geppert hatte in ihren Auftaktkampf ebenfalls mit Wazari geführt  und geriet gegen die Hessin in einen Haltegriff. Anschließend gewann sie mit O Soto Gari, und führte um Platz 3 bereits mit 2 Yuko. Doch auch sie wurde noch geworfen und auf den 5. Platz verwiesen.

In der 48-Kilo-Klasse waren nur 7 Kämpferinnen am Start. Helena stand nach einem Freilos bereits im Halbfinale und unterlag gegen die größere Gegnerin mit Außensichel. Um Platz 3 entwickelte sich ein ausgeglichenes Gefecht: Nach 3 Minuten ging es in die Verlängerung und hier machte Helena am Ende den größeren Druck, so daß sie erstmals gegen Lisa Ludolph gewann (Kampfrichterentscheid) und mit Platz 3 eine hervorragende Platzierung einfuhr.


 

 

Kinderzechturnier 2009
Mit 6 Kämpferinnen traten die Altenfurter Mädels beim gut besetzten Kidnerzechturnier in Dinkelsbühl an. Verstärkt wurden sie außerdem durch die drei Gunzenhausener Gastkämpferinnen Julia, Sonja und Annemarie. Gemeinsam mit der MU14 wurde die Mannschaftswertung vor dem JZ Heubach (Württemberg) und dem JKC Kümmersbruck (Oberpfalz) gewonnen! Zur Abkühlung ließen die Altenfurter den Tag im Dinkelsbühler Flussbad ausklingen.
Isabelle (-30): hatte in ihren 4 (!) Kämpfen keine Probleme mit ihren Gegnerinnen und siegte jeweils vorzeitig mit O uchi Gari, O Soto Gari, Juji Gatame und Haltegriff. Der 1. Platz und das „Sieger-T-Shirt“ waren der verdiente Lohn für die vielseitige Kämpferin.
Desiree (-40): unterlag nur in einem Kampf gegen Jana Böhmer. Die anderen 3 Begegnungen konnte sie für sich entscheiden und erkämpfte sich den 3. Platz
Sarah (-40): stand nach einem Freilos und zwei Uchi-Mata Siegen im Finale gegen Julia, wo sie nach einem harten Fight im Golden Score unterlag und somit Zweite wurde.
Verena (-44): siegte dreimal mit Wurf + Haltegriff und gewann (bereits zum vierten Mal) das Turnier
Helena (48): hatte nur im Halbfinale Probleme die Gegner in den Haltegriff zu bekommen, um einen Rückstand aufzuholen. Doch dies gelang ihr ebenso erfolgreich wie die beiden anderen Siege. Platz 1 für Helena
Paula (-57): siegte zunächst mit Waza-ari und musste kurz darauf im Halbfinale antreten. Hier unterlag sie etwas außer Atem im Haltegriff. Anschließend besiegte sie Sonja Hagel und wurde Dritte.

Für alle historisch Interessierten hier der Ursprung der Dinkelsbühler „Kinderzeche“
Das Festspiel erzählt die folgende Geschichte von der Belagerung der Stadt durch die Schweden im Jahre 1632:
Nach etlichen anderen Eroberungen seit ihrem Kriegseintritt 1630 besetzten die Schweden am 11. Mai 1632 Dinkelsbühl. Durch die Belagerung der Schweden wurde die Not der Stadt immer größer und so zogen es die meisten Bürger vor, sich dem Feind anzuschließen. Auf Drängen der Bürger wurde schließlich der katholische Rat dazu bewegt, vor den Schweden zu kapitulieren. Die Tochter des Turmwächters, die Kinderlore, hörte die Beratung mit an. Sie wusste auch von dem kürzlich gestorbenen Sohn des schwedischen Anführers. Kurz vor der Verkündung der Kapitulation zog die Kinderlore daraufhin mit einer Gruppe von Kindern dem schwedischen Feind singend entgegen. Lore kniete vor dem schwedischen Feldherrn Sperreuth nieder und bat ihn um Gnade. Sperreuth war vom Anblick der Kinder, die ihn an seinen verstorbenen Sohn erinnerten, so gerührt, dass er Dinkelsbühl von Plünderung und Einnahme verschonte. Somit galten die Kinder als Retter Dinkelsbühls. Das 1897 eingeführte Festspiel findet jährlich statt. Ausgestaltung und Texte gehen auf dieses Jahr zurück.



7. Wallburg Turnier in Eltmann

Isabelle (-30kg): Ausgerechnet die Jüngsten mussten am längsten warten, und so „verschlief“ Isabelle den ersten Kampf und wurde mit Seoi Nage geworfen. Im nächsten Kampf wurde sie zunächst geworfen, doch dann schaffte sie gegen die 2 Gürtel höher graduiertere Gegenerin die Wende und siegte mit Armhebel.

Desiree: (-40kg): Den ersten Kampf gewann sie souverän mit 2 schönen Würfen. Auch in der zweiten Begegnung (gegen die spätere Driite) ging sie als Siegerin von der Matte. Im Halbfinale war dann die spätere Erstplatzierte zu stark. Um Platz Drei ging der Kampf in die Verlängerung, doch nach insgesamt 4 ½ Minuten Kampfzeit hatte keine der beiden Kontrahentinnen eine Wertung erzielt, so dass es zum Kampfrichterentscheid kam. Hier wurde gegen Desiree entschieden, so dass insgesamt ein 5. Platz heraussprang.

Sarah (-40kg): Nach einem Freilos siegte Sarah mit 2 Wertungen + Haltegriff. Im Halbfinale machte sie kurzen Prozeß und gelangte mit einem Uchi Mata ins Finale. Gegen die wohlbekannte Altenfurter Gastkämpferin ging sie mit Yuko in Führung wurde anschließend jedoch noch ausgekontert und auf den 2. Platz verwiesen.

Verena (-44kg): Erstmalig in der höheren Klasse am Start legte Verena wie gewohnt los und siegte mit einem Yuko für Konter und Haltegriff. Gegen die spätere Siegerin unterlag sie dann im Haltegriff, schaffte jedoch den Einzug ins Halbfinale. Hier wurde sie von melissa Ostheimer geworfen und landete somit auf Platz 3 in der neuen Gewichtsklasse.

Paula (-57kg): Nach einer langen Wartezeit absolvierte sie ihre 4 Kämpfe ohne Konditionsprobleme kurzfristig hintereinander: Gegnerin 1 wurde mit 2 Wazari-Würfen abgefertigt, Gegnerin 2 mit Waki Gatame, Gegerin 3 mit einem genialen Fußfeger. Erst Gegnerin 4 konnte den Lauf stoppen: mit guten O Soto Gari Ansätzen brachte Paula die Gegnerin zwar gehörig ins Wanken, doch diese wollte einfach nicht fallen. Mit 3 schönen Siegen war die Silbermedaille hochverdient.

In der Mannschaftswertung (MU14 und FU14) führte der TSV Altenfurt nach dem ersten Tag  mit 22 Zählern Vorsprung. Daumen Drücken, dass die U17 (Altenfurter U20 leider nicht am Start) die Mannschaftswertung verteidigen kann!!!!


Bayerischer Meister 2009
Bayerischer Meister 2009
Altenfurter Judo-Mädels siegen in der „Höhle des Löwen“:
Bei den Bayerischen Mannschaftsmeisterschaften der Mädchen unter 14 Jahren besiegte der TSV Altenfurt den gastgebenden TSV München-Großhadern in einem spannenden Finale mit 6:5 nach drei Stichkämpfen.
In der ersten Begegnung wurde der TV Lenggries mit einem 5:3 in die Trostrunde geschickt. Die Siege holten Nadine Grünauer, Paula Holzmann, Julia Preller, Annemarie Näpfel und Verena Geppert). Damit standen die Nürnbergerinnen bereits im Halbfinale gegen den Südzweiten SV Wackersberg-Arzbach. Hier zeigte die Mannschaft ihre Titelambitionen und zog mit einem überzeugenden 6:2 ins Finale ein. Hier punkteten Leni Schmidt, Sarah Grünewald, Nadine Grünauer, Annemarie Näpfel, Tabea Zitzmann und Julia Preller.
Gegen die favorisierten Münchnerinnen fighteten die Mädchen um jeden Punkt: Isabelle Langhammer unterlag zunächst, doch dann punktete Leni Schmidt kampflos. Nachdem Sarah Grünewald eine perfekte Innensichel gelang, und Nadine Grünauer ihre Gegnerin in einen Haltegriff „verpackte“, lagen die Mittelfranken 3:1 in Front. Unter frenetischen Anfeuerungsrufen aller Nordmannschaften machte Annemarie Näpfel den vierten Punkt. Damit waren die Großhadernerinnen gewaltig unter Druck gesetzt, denn sie mussten alle Kämpfe vorzeitig gewinnen, um zumindest die Verlängerung zu erreichen. Tabea Zitzmann hätte in ihrem Kampf fast für die nötigen Unterbewertungspunkte gesorgt, doch dann gewann die starke Großhadernerin 30 Sekunden vor Kampfende noch mit Ippon. Nachdem Julia Preller und Verena Geppert gegen übermächtige Gegnerinnen schnell verloren, stand es nach den regulären Begegnungen 4:4 (40:40).
Das Losglück blieb dem TSV weiterhin treu: bereits im ersten der 3 ausgelosten Stichkämpfe machte Leni Schmidt die Entscheidung mit einem Hüftwurf klar. Der  bedeutungslosen Niederlage von Tabea Zitzmann folgte nämlich Annemarie Näpfels kampfloser Sieg zum 6:5-Endstand. Als beste bayerische Mannschaft fährt der TSV Altenfurt somit zu den Süddeutschen Meisterschaften nach Tauberbischofsheim.

In der Mannschaft kämpften:
Isabelle Langhammer, Julia Preller, Sabrina Schmidt, Celina Hoffmann, Verena Geppert, Sarah Grünewald, Desireè Redel, Tabea Zitzmann, Helena Althammer, Nadine Grünauer, Leni Schmidt, Paula Holzmann und Annemarie Näpfel.

Nordbayerischer Mannschaftsmeister
Nordbayerischer Mannschaftsmeister
Isabelle holte den vorzeitigen Sieg und bekam den Pokal überreicht
Isabelle holte den vorzeitigen Sieg und bekam den Pokal überreicht

Altenfurterinnen gelingt Revance

Bei der Nordbayerischen Meisterschaft der FU14 am 29.3 in Dinkelsbühl gelingt den Altenfurterinnen gegen den JC Obernburg im Finale die Revance für die Auftaktniederlage in der ersten Begegnung. Nach einem 4:4 mit Gleichstand in der Unterbewertung gewinnen die Nürnbergerinnen alle drei Stichkämpfe und werden Nordbayerischer Mannschaftsmeister.
Im ersten Kampf gegen den JC Obernburg schienen die Altenfurterinnen nach der Umstellung auf Sommerzeit noch nicht richtig ausgeschlafen zu sein, denn mit 3:5 ging der Kampf relativ schnell verloren. Somit musste unbedingt ein Sieg gegen die Kampfgemeinschaft Lohr/Aschaffenburg her, um im Wettbewerb zu verbleiben. Mit einem deutlichen 6:2 schafften die Altenfurterinnen den Einzug in das Halbfinale. Hier wartete mit der SG Eltmann eine Mannschaft, die aus höher graduierten Kämpferinnen bestand, doch davon ließen sich die Mädchen nicht beeindrucken. Mit großem Kampfgeist bezwangen sie die Unterfranken 7:1 und standen im Finale wiederum dem JC Obernburg gegenüber.
Nachdem Sarah Grünewald und Verena Geppert nach guten Kämpfen unglücklich verloren, holten Julia Preller und Nadine Grünauer den Ausgleich. Isabelles Niederlage wurde von Leni Schmidt wieder ausgeglichen. Annemarie Näpfel gewann diesmal, doch Tabea Zitzmann konnte gegen die starke Ludolph die Niederlage nicht verhindern. Zwischenstand 4:4, Unterbewertung 37:37. Die 3 ausgelosten Stichkämpfe hatten Isabelle Langhammer, Leni Schmidt und Sarah Grünewald zu bestreiten. Isabelles Gegnerin war ausgewechselt worden, und so blieb es der kleinsten und leichtesten Altenfurterin vorbehalten, schon im ersten Stichkampf die Entscheidung herbeizuführen. Mit ständigen Attacken setzte ihre Gegnerin derart unter Druck, dass diese zu keinen eigenen Angriffen kam. Isabelle brummte ihrer Gegnerin 4 Strafen auf, gewann somit vorzeitig und sicherte den Nordbayerntitel, da Leni Schmidt anschließend kampflos gewann. Die Gegnerin von Sarah Grünewald trat erst gar nicht mehr an, so dass der Endstand 7:4 lautete.
In der siegreichen Altenfurtermannschaft kämpften: Isabelle Langhammer, Julia Preller, Sabrina Schmidt, Celia Hoffmann, Verena Geppert, Sarah Grünewald, Desireè Redel, Helena Althammer, Tabea Zitzmann, Leni Schmidt, Nadine Grünauer, Paula Holzmann und Annemarie Näpfel.

Klasse

Altenfurt

Ergebnis gegen JC Obernburg

Ergebnis gegen Lohr/Aschaffenburg

Ergebnis gegen SG Eltmann

Ergebnis gegen JC Obernburg

-40

Verena
Sarah

0:10


10:0


5:0


0:7

-44

Sarah
Verena

0:10


0:10


10:0


0:10

-36

Julia

10:0

10:0

7:0

10:0

-52

Nadine
Leni

10:0


10:0


10:0

10:0

-33

Isabelle

0:10

0:7

0:10

0:10

-57

Paula
Nadine
Leni

10:0


10:0


10:0

10:0

+57

Annemarie
Paula

0:10

10:0


10:0

7:0

-48

Tabea
Helena

0:10


10:0


10:0

0:10

   

 

 

4:4 (37:37)
Stichkämpfe:

3:0 (Isabelle, Leni, Sarah)

  

 3:5 (30:50)

 6:2 (60:17)


 7:1 (62:10)

 7:4 (67:37)

      

Mittelfränkischer Mannschaftsmeister
Mittelfränkischer Mannschaftsmeister

Mittelfränkische Vereinsmannschaftsmeisterschaft der FU14 am 15.3.09 in Fürth

Nur zwei Gegner standen den Altenfurterinnen in Fürth gegenüber und im ersten Kampf wartete mit dem SV Neuhaus gleich der stärkste Gegner.
Als leichteste Kämpferin musste Isabelle Langhammer zuerst antreten. Sie unterschreitet die 33-Kilo bei weitem und musste somit immer gegen körperlich überlegene Kämpferinnen antreten. Gegen die erfahrene Lisa Kretschmer unterlag sie mit Hüftwurf. Julia Preller (-36) konnte zum 1:1 ausgleichen, doch anschließend landete Verena Geppert (-40kg) im Haltegriff. Desiree Redel (-44kg) unterlag nur mit Wazari und verhinderte somit einige Unterbewertungspünktchen. Sarah Grünewald musste diesmal Gewicht im umgekehrten Sinne machen, damit sie mit exakten 40,55kg in der 48-Kilo-Klasse startberechtigt war. Völlig respektlos warf sie die schwerere Kämpferin mit einer Harai Goshi/O Soto Gari Mischung. Leni Schmidt (-52) glich dann nach nur 6 Sekunden Kampfzeit zum 3:3 aus. Paula Holzmann (-57) machte gegen die Dauerrivalin Tatjana Schauer einen guten Kampf, doch die Kampfrichter wollten ihre guten Aktionen nicht bewerten. Sie unterlag mit Yuko, was allerdings erneut wichtige Unterbewertungspunkte brachte. Annemarie Näpfel (+57kg) blieb es vorbehalten, mit einer blitzschnellen Fußtechnik den entscheidenden Punkt zu holen.
Aufgrund des Poolsystems wurde dieser Kampf als unterschieden gewertet, obwohl die Altenfurterinnen in der Unterbewertung mit 40:32 vorne lagen.
Somit entschied die Begegnung gegen die Kampfgemeinschaft Fürth über die Platzierung:
Isabelle konnte gegen die schwerere Gegnerin gut gegenhalten und schaffte ein wichtiges Unentschieden. Julia Preller siegte mit Haltegriff, Verena Geppert und Desiree Redel kampflos. Sarah Grünewald setzte nach konsequenter Bodenarbeit einen Armhebel durch. Den anfänglichen Rückstand konnte Leni Schmidt mit Haltegriff aufholen. Anschließend siegte Paula Holzmann mit O Goshi und Annemarie Näpfel mit Haltegriff. Endstand 7:0.
Da der SV Neuhaus gegen die KG Fürth einen Punkt abgeben musste (7:1), wurden die Altenfurterinnen hauchdünn, aber nicht unverdient Mittelfränkscher Meister.
In zwei Wochen, wird die Mannschaft auch wieder auf Helena Althammer, Tabea Zitzmann und Fremdstarterin Nadine Grünauer (TB Weiden) zurückgreifen können, wenn auf der Nordbayerischen Meisterschaft mehrere härtere Brocken warten.

gez. E.G.


 

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