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Senioren auf Weinfahrt nach Ipsheim
Ein Markenzeichen der Senioren ist immer ein bis zum letzten Platz besetzter Bus, ob es ins Lauterachtal oder in die Fränkische Schweiz ging. So auch dieses mal. Die Weinfahrt nach Ipsheim war innerhalb kürzester Zeit mit 62 Personen ausgebucht. Für Personen welche auf der Warteliste standen und nicht mitfahren konnten möchte sich der Verantwortliche entschuldigen. Selbst beim besten Willen konnten wir keinen zweiten Bus einsetzen!
Bei der Hinfahrt erklärte uns Luggi Engelhard in einem kleinen Vortrag die durchfahrenden Orte und deren Geschichte. Dazu welche Burgherrn und Geschlechter hier im Mittelalter gelebt haben.
Nach ca. einer Stunde Fahrt erreichten wir das Wahrzeichen der Ipsheimer Weinberge, die Burg Hoheneck. Die ersten Dokumente der Burg gehen bis in das Jahr 1132 zurück. Gar mancher der Senioren wurde an seine Schulzeit erinnert als er zur Erholung in den Ferien durch die Stadt Nürnberg ein paar Tage auf der Burg verbringen durfte.
Hier hatten wir einen herrlichen Blick in dem von der Mittelgebirgen Frankenhöhe und Steigerwald eingebetteten Winzerort Ipsheim. Dort war auch der Start zu unserer ca. 1 ½ Stunden Wanderung auf dem Weinwanderweg. Vorbei ging es an schon herbstlich bekleideten Rebstöcken. Einig ließen sich noch nicht geleste Trauben schmecken. Unterwegs erklärte uns Luggi beim Aussichtspunkt die Sonnenuhr, obwohl sich die Sonne an diesen Tag nur spärlich blicken ließ.
Bei der Ankunft in Ipsheim konnten die ersten die Einkehr beim Winzer gar nicht erwarten und stürmten regelrecht die Weinstube, die gerade für die 62 Teilnehmer Platz bot. Nach einer kräftigen, fränkischen Winzerbrotzeit (eine riesige Portion), den süffigen Federweißen und den ersten Hausschoppen war sofort Stimmung in der Bude. Bei Musik (Luggi und Heinz) den Sängern (Horst und Peter), Stimmungslieder von allen, den vielen Witzler- und Geschichtenerzählern (sie überboten sich regelecht), auch der Fischbacher Fredi gab an diesem Tag mit seiner Gesangseinlage alles. So verging die Zeit viel zu schnell. Die Winzerleut, sie hatten sichtlich Spaß mit den rührigen Altenfurtern spendeten einige Weinpokale, gefüllt mit süffigen Silvaner. Zum Dank spielten die Musiker dafür ein „Ständerla.“
Selbst wenn die Senioren auf Grund der guten Stimmung mit fast zwei stündiger Verspätung zu hause ankamen freuten sie sich über diesen gelungen Weinwandertag. „Schee war’s“ – bis zur nächsten Weinfahrt!!!
TSV-Senioren
Heinz Baier
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